Die Pädagogik

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Die Waldorfpädagogik nach Rudolf Steiner

Die Begegnung mit dem Kind wird besonders für den Erzieher zur Frage der Selbsterziehung, denn er soll dem Kind je nach Entwicklungsstand als Vorbild, Autorität oder Gegenüber dienen. Für den Pädagogen steht die Frage im Vordergrund, wie kann ich dem Kind helfen, seine eigene Individualität zu entdecken und zu entfalten. Um dem Kind dabei helfen zu können, ist die eigene Weiterentwicklung des Pädagogen Voraussetzung. Rudolf Steiner hat dafür einen Schulungsweg beschrieben.

Es gibt kein festgelegtes Programm in der Waldorfpädagogik, jeder Pädagoge ist aufgefordert, aus eigener Verantwortung die Erziehung der Kinder zu gestalten.

„Wir können heute nicht uns dem naiven Glauben hingeben, wir wüssten schon alles und wir könnten aus dem,was wir wissen, Programme aufstellen. Wir müssen aus dem Leben heraus heute wiederum Ideen finden, aber das Leben erneut sich an jedem Tag,  und wir müssen das Vertrauen haben zu dem, was wir an jedem Tag neu lernen können vom Leben. Und wir müssen nicht Feiglinge sein, die glauben, dass sie nur dann arbeiten können, wenn sie auf sogenannte sichere Ideen bauen können, wobei sie immer diejenigen Ideen meinen, die von alters her überliefert sind, die einmal da sind. Wir müssen den Mut haben,lernend zu arbeiten, arbeitend zu lernen. Anders kommt der Mensch in die Zukunft und ihre Forderungen nicht hinein.“

Rudolf Steiner, 03.08.1919 (GA 192)

Die int. Vereinigung der Waldorfkindergärten

So beschreibt die Die Internationale Vereinigung der Waldorfkindergärten die Grundlagen der Waldorfpädagogik. Auf der Website der Vereinigung finden Sie weitere Informationen rund um die Waldorfpädagogik. Ein weiterer sehr erhellender Artikel findet sich im Online-Handbuch Kindergartenpädagogik.

Der Verein Waldorfhaus e.V. ist Mitglied in der internationalen Vereinigung der Waldorfkindergärten.